Beginne mit Ästen und grobem Schnittgut für Drainage, darauf Laub, Stroh und frischen Pferdemist, der biologisch Wärme liefert. Bedecke alles mit Kompost und Erde. Ein einfacher Bodenthermometer zeigt, wann gesät werden kann. Regelmäßiges Lüften verhindert Ammoniakbildung und schützt empfindliche Keimlinge vor übermäßiger Hitzeentwicklung.
Eine lockere Mischung aus reifem Kompost, Gartenerde und etwas Sand hält Nährstoffe, bleibt dennoch durchlässig. Ziel ist pH um neutral, damit Spinat, Feldsalat und Asiasalate vital starten. Siebe grobe Stücke aus, ergänze Gesteinsmehl sparsam und arbeite feine Rillen, die Feuchte gleichmäßig zu zarten Wurzeln transportieren.
Kurze Tage bedeuten langsame Verdunstung. Gieße vorzugsweise morgens, lüfte danach und vermeide stehendes Wasser an den Rändern. Kapillarmatten oder eine dünne Mulchschicht aus Laub stabilisieren die Feuchte. Hebe gelegentlich die Deckel an, wische starke Kondensationen ab und schütze so Blätter vor Kälteschäden durch nächtliche Verdunstungskälte.
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